Nach Hause winken

15. December 2007

Dieses Wochenende sind wir wieder zum Studieren in Liechtenstein. Der Winter liegt oben in den Bergen und bietet ein wunderbares Panorama…. Hier merkt man ein wenig mehr, dass es nicht mehr lang bis Weihnachten ist. Leider habe ich mal wieder meinen Foto zu Hause vergessen. Daher muss die Webcam auf der Cafeteria herhalten, um die Impressionen zu vermitteln:

Webcam Hochschule Liechtenstein

Unter http://www.hochschule.li/de/allgemein/campus/outdoorcam.asp kann man selbst die Kamera steuern und sich eien 360° Rundumblick vermitteln.

Als ich mit Jan telefoniert habe, konnte ich einen kurzen Adventsgruß ind die Kamera “winken”!

Webcam

Die Ärzte - Es wird eng Tour in Friedrichshafen

7. December 2007

Am 05.12.07 ging es endlich zur besten Band der Welt nach Friedrichshafen. Wir waren gespannt, was der Abend bringen würde, da die Meinungen zum neuen Album “Jazz ist anders” doch auseinander gingen. Für mich sind “Junge”, “Himmelblau” und das “Lied vom Scheitern” echt gelungene Titel der Platte, es gibt allerdings auch diverse Ausreisser wie z.B. “Breit” .. alles in allem Mittelklasse. Der Spiegel meinte vor kurzem (zu Recht), dass dÄ immer weiter in die Pop Ecke rutschen. Dies merkte man auch deutlich am Publikum. Es scheint durchaus Menschen zu geben, die bei “Zu Spät” sich seelig in den Armen wiegen können ….

Das Konzert begann dann auch gleich mit “Himmelblau” und ein paar alten Krachern, damit das Publikum auch ordentlich warm wird. Alle, nein, ein nicht geringer Teil der Leute, hatten es sich auf der eigens aufgebauten Bühne gemütlich gemacht. Was auch immer die dort zu suchen hatten? Schnell kamen die befürchteten Lieder des neuen Albums und die Stimmung begab sich auf gute 40%….

Dies änderte sich schlagartig als alle Zeichen plötzlich auf “Sylt” zeigten und Westerland die zweite Hälfte des Abends einläutete. Selbst olle Titel wie “Elektrobier” wurden ausgepackt, obwohl die hälfte des Publikums damit scheinbar nicht s anfangen konnte. Nach über drei Stunden und etlichen Zugaben beendeten wir triefend nass dieses Konzert. Einziges Manko: Es fehlten die Must-Have Lieder Elke und Teenager Liebe…

Danach wurden auf dem Parkplatz die letzten Bierreserven gekillt und es ging zur Stammherberge Cap Rotach, in der gemütlich die Nacht ausklingen liessen.

Uracher Wasserfälle

30. November 2007

Nachdem der Winter nun auch in Reutlingen längst wieder verschwunden ist, schnell noch ein paar Winterimpressionen vergangener Tage:

Vor zwei Wochen haben wir es endlich geschafft, einen Ausflug zu den Uracher Wasserfällen zu unternehmen. (Google Maps)

Von Metzingen kommend findet man rechts einen Parkplatz, der momentan auch noch kostenlos ist. Danach muss man nur der “Wanderautobahn” folgen (den Begriff habe ich aus Manuel Andracks Wanderbuch “Du musst wandern” ) , immer entlang des Brühlbachs:

Brühlbach

Nach ca. 2 Kilometern kommt man an den Wasserfall, der ca. 35m in die Tiefe fällt und sich dort langsam in seinem Bach zusammenfindet. Wasserfall

Am Wasserfall geht eine Steintreppe, die bei Schnee durchaus rutschig ist nach oben. Zweigt man dort nicht zur gemütlichen Einkehr ab, sondern macht sich weiter in Richtung Rutschenfels / Gütersteiner Wasserfälle, verlässt man die den Trubel der zwanghaften Sonntagsspaziergänge und kommt in eine wunderbare, verlassene Winterlandschaft.

Trampelpfad

Auf diesen Wegen macht der Ausflug dann so richtig Spass und man kann gemütlich ein paar Kilometer durch den Wald stapfen. Nach zwei Stunden kamen wir dann wieder am Parkplatz an und machten zum Aufwärem noch einen Abstecher nach Urach in ein leicht “kitschiges” Cafe…

Weisheit des Tages

10. November 2007

800px-citrus_sinensis.jpg

Orangen sind vom kinestetischen Standpunkt aus gesehen nicht lecker!

Diese Weisheit erreichte mich gestern beim Abendessen. Obwohl ich Orangen bisher immer lecker fand, werde ich die nächste wohl genauer und bewusster Essen müssen.

NSLU2 Festplattenprobleme - Write Protect is On

9. November 2007

Da meine erste gebrauchte 2,5″ 8 GB Festplatte an der Slug relativ schnell den Geist aufgegeben hat, habe ich eine neue Platte gekauft. Da ich früher mit Western Digital eigentlich immer zufrieden war, kaufte ich eine fertige WD Elements 160GB Platte (2,5″). Ursprünglich wollte ich eine andere Platte mit nur 4200 U/min und dazu ein Raidsonic ICYBox Gehäuse. Natürlich hatte der Händler beides Samstag abends nicht vorrätig. Da von Linux Support nichts auf der Schachtel stand, habe ich mich versichert, dass ich die Platte auch zurückgeben kann, wenn sie mit Linux den Dienst verweigert.

Zuhause angekommen habe ich die Platte an die SLUG angeschlossen und die Firmware neu geflasht. Danach bootet der Debian Installer. Der Installer hat die Platte problemlos erkannt und ich konnte LVM bequem konfigurieren. Somit erstmal Erleicherung. Da Etch 4.01 einen Fehler im Installer hat, musste ich die Installation im Expert Mode durchführen.

Nach der Installation lief Debian problemlos, ich konnte allerdings keine Änderungen an den Logical Volumes vornehmen. Auch der SWAP Space war nicht verfügbar. dmesg lieferte dann den Grund:

scsi1 : SCSI emulation for USB Mass Storage devices
usbcore: registered new interface driver usb-storage
USB Mass Storage support registered.
usb-storage: device found at 4
usb-storage: waiting for device to settle before scanning
usb-storage: device scan complete
scsi 0:0:0:0: Direct-Access WD 1600BEVExternal 1.02 PQ: 0 ANSI: 0
sd 0:0:0:0: [sda] 312581808 512-byte hardware sectors (160042 MB)
sd 0:0:0:0: [sda] Write Protect is on
sd 0:0:0:0: [sda] Mode Sense: 12 a1 9e af
sd 0:0:0:0: [sda] Assuming drive cache: write through
sd 0:0:0:0: [sda] 312581808 512-byte hardware sectors (160042 MB)
sd 0:0:0:0: [sda] Write Protect is on
sd 0:0:0:0: [sda] Mode Sense: 12 a1 9e af
sd 0:0:0:0: [sda] Assuming drive cache: write through
sda:<7>usb-storage: device scan complete

Der USB Controller erkennt die Platte, vermutlich auf Grund des falschen Mode Sense, als Schreibgeschützt. Ein Kollege hatte bei einer Western Digital Platte exakt das gleiche Phänomen an der SLUG. Vermutlich ist das Problem auf die Kombination aus NSLU2 Kontroller, USB Kontroller der Platte und der Festplatte selbst zurückzuführen. Denn bei der Installation konnte ich die Platte beschreiben, an einem anderen Linux Rechner wurde sie auch korrekt erkannt.

Fehlerbehebung:

Wird nicht von der Platte gebootet, reicht es oft schon aus, die Festplatte einfach ein paar Mal ein- und auszustecken. Einfacher ist es mit hdparm den Schreibschutz zu entfernen.


hdparm -r0 /dev/sda*
hdparm -Z

Der Parameter -r0 entfernt den Schreibschutz, -Z speichert die Daten. Um dies zu automatisieren dürfe es kein Problem sein, eine entsprechende udev Rule zu erzeugen. Da ich aber von dieser Platte boote, würde udev hier nicht greifen. Daher habe ich einen angepassten Kernel gebaut, und im betroffenen USB Treiber den Check einfach auskommentiert. Die Stelle im SourceCode findet sich unter http://www.mail-archive.com/linux-usb-users@lists.sourceforge.net/msg16109.html

Es genügt in drivers/usb/storage/scsiglue.c die folgende if Bedingung auszukommentieren um den Schreibschutz komplett auszuschalten:


/*if (us->flags & US_FL_NO_WP_DETECT)*/
sdev->skip_ms_page_3f = 1;

Nach 9 Stunden kompilieren (Anleitung zum SLUG Kernel bau: http://www.nslu2-linux.org/wiki/Debian/BuildImage ) war das Paket fertig und funktioniert einwandfrei. Der aktuelle 2.6.18 Kernel mit dem Treiberpatch und den Kernelmodulen liegt unter: http://www.marc-bauer.de/files/linux-image-2.6.18-5-ixp4xx_2.6.18.dfsg.1-13etch4_arm.deb

DMesg nach dem Kernel Patch:

usb-storage: device found at 4
usb-storage: waiting for device to settle before scanning
Vendor: WD Model: 1600BEVExternal Rev: 1.02
Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 00
usb-storage: device scan complete
SCSI device sda: 312581808 512-byte hdwr sectors (160042 MB)
sda: assuming Write Enabled
sda: assuming drive cache: write through

Linux NSLU2 - mehr als nur ein Spielzeug

9. November 2007

Seit einigen Monaten ist die Linksys NSLU2 in meinem Besitz. Ursprüglich ist diese kleine Box als NAS Server gedacht, mit dem man einfach externe USB Platten im Netzwerk nutzen kann. In der NSLU2 tickt ein XScale Prozessor mit 266Mhz und ARM Architektur. Da Linksys ein angepasstes Linux verwendet, war es dank einer aktiven Linux Gemeinde schnell möglich, ein ordentliches Linux auf die NSLU2 zu installieren.

Unter www.nslu2-linux.org findet man ausführliche Howtos und jede Menge (verrückter) Ideen, was man mit der Box alles anstellen kann. Ich habe mich für Debian Etch als Betriebssystem entschieden. Den Installer findet man unter www.slug-firmware.net/.

Inzwischen ist die Kiste zum zweiten Mal neu aufgesetzt, da die erste Festplatte sich leider aufgelöst hat. Momentan laufen auf der SLUG (so wird die NSLU2 auch genannt) folgende Services:

  • Samba Fileserver für Windows -Musik und Bilder können endlich von der lokalen Platte ausgelagert werden. Die 30GB Platte war langsam voll.
  • Tinyproxy um per ssh Tunnel einen Proxy verwenden zu können
  • CUPS, mein Brother Laserdrucker und der HP Tintenspucker können nun auch durch einen ssh Tunnel verwendet werden und auf dem Schreibtisch ist wieder Platz
  • Firefly Server - Der Firefly Server kommuniziert über das DAAP Protokoll. Somit kann man bequem über Winamp, iTunes oder auch Amarok Musik Streamen.
  • GNUMP3 - Ein weiterer Ansatz, weltweit an meine Musik zu kommen, diemal als browserbasierte Version
  • Subversion Server - Diverse kleine Entwicklungsprojekte werden endlich dezentral versioniert, zum Einsatz kommt nur der svnserve Server, da das SVN Modul für Apache deutlich zu viel Ressourcen benötigt.
  • RSync Backup - Meine beiden Notebooks können über rsync (durch ssh) getunnelt jederzeit auf der SLUG gesichert werden. Dann wird regelmässig auf eine zweite externe Platte gesichert.

Soweit der Ausbaustand der SLUG, momentan benötigt diese Konfiguration ca. 16 MB Ram… es ist also noch ein wenig Luft nach oben hin offen. Das wirklich beeindruckende ist aber in erster Linie der Stromverbrauch. Dieser beläuft sich auf ca. 7W - einfach super! Damit kann man den Server auch guten Gewissens im Dauerbetrieb laufen lassen.

Da so ein Projekt nie fertig werden will, habe ich noch die eine oder andere Idee zum weiteren Ausbau:

- die Gembird SIS-PM, eine USB gesteuerte Steckdosenleiste. Damit könnte man Drucker erst dann automatisiert einschalten, wenn im CUPS ein AUftrag liegt. Auch die externe Backup Platte könnte man per Cron dann starten, wenn ein Backup läuft - oder auch die Weihnachtsbeleuchtung schalten ;-)

- Spielereien mit OpenLDAP, z.B. mit Samba etc

Schon nach kurzer Zeit ist die Slug zu einem fast unentberlichen Server geworden, der mir dank ssh Tunnel überall meine Daten bereitstellt.

Ja, nun bin auch ich 2.0

8. November 2007

Nun ist es doch soweit. Nach einem ersten Blogversuch vor zwei Jahren (http://quarkzvdr.blogspot.com) versuche ich es doch noch einmal, mich in dieser neuen Web 2.0 Welt einzufinden.

Warum also ein neuer Blog? Momentan reise ich wöchentlich zwischen München (Beruf), Liechtenstein (Studium) und Ohmenhausen (Heimat) hin und her. Da bleibt für alte Kontakte wenig Zeit. Zudem bieten diese drei Orte jede Woche neue Erfahrungen, Bilder und Neuigkeiten, die man einfach gerne mitteilen möchte. Somit ist es sicherlich ein kleines Reisetagebuch.

Andererseits soll es aber auch eine kleine Dokumentation sein. Ich beschäftige mich gerade mal wieder (das läuft glaube ich Phasenweise) mit allen möglichen Dingen, auf die man ein Linux packen kann. Das hat vor zwei Jahren mit dem VDR angefangen, der momentan aber auf Grund eines fehlenden Kabelanschlusses bei meinem Bruder im Kellerloch liegt. Das neue Spielzeug ist eine NSLU2 von Linksys. Eigentlich ein kleines NAS, das man aber mit Linux zu einem vollwertigen Server ausbauen kann. Dann verrichtet momentan ein WR54GL Router, ebenfalls von Linksys. Bei solchen Permanent-Experimenten gibt es immer was zu basteln, was auch hier dokumentiert werden soll.

Daher bin ich selbst nun vermutlich am meisten gespannt, was sich hier in den nächsten Wochen und Monaten ergeben wird…